#sichtbar – So bringe ich mein Licht zum Strahlen

Sichtbarkeit im Social Web - Online Reputation

Seit gut 3 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Social Media. Fast ebenso lange betreibe ich mein eigenes Blog und habe ich meinen Abschluss als Social Media Managerin. Ich bin sichtbarer geworden im Social Web und im Internet und trotzdem weiß ich, da geht noch viel mehr.

Diesen Beitrag schreibe ich anlässlich der Blogparade #sichtbar – wie bringst du dein Licht zum Strahlen?! der Digital Media Women

Was bedeutet Sichtbarkeit für mich?

Sichtbarkeit bedeutet für mich, dass ich auf meinem Themengebiet, in meiner Branche, in meinem Umfeld wahrgenommen werde. Das heißt, dass ich mir eine gewisse Stellung erarbeitet habe und durch Weiterempfehlung weiter an Bekanntheit und somit auch an Reputation gewinne.

Als ich vor gut drei Jahren meinen Abschluss zur Social Media Managerin machte und mein eigenes Blog startete, hatte ich ein Ziel: Ich möchte mir eine Reputation im Internet aufbauen. Zum einen wollte ich, dass ich namentlich bekannter werde, auf der anderen Seite wollte ich auch indirekt gefunden werden.  Das heißt, dass Antwort-Suchende z.B. über Google auf meine Artikel und somit auch auf meine Person stoßen.

 

Was habe ich für meine Sichtbarkeit getan?

Bloggen, sowohl im eigenen Blog als auch auf anderen Blogs

Ich habe angefangen zu bloggen, sowohl auf meinem eigenen Blog „Die Maintalerin“. Ursprünglich verband ich auf meinem Blog zwei Themen, Fachartikel zum Umgang mit Social Media im professionellen Umfeld als auch mein privates Hobby „Literatur von Autoren aus der Region. Hier und da versuchte ich beide Themen miteinander zu verbinden. Nach einer kleineren kreativen Blogpause und der Analyse meiner Zugriffszahlen habe ich Ende vergangenen Jahres entschieden, mich voll und ganz den digitalen Themen auf meinem Blog zu widmen. Vereinzelt veröffentlichte ich zu dieser Zeit auch Gastartikel auf anderen Blogs.

Seit Januar 2016 bin ich im Redaktionsteam des Online-Magazins Digital Media Manager. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich mir schon Expertise im Bloggen und einen gewissen Ruf zu diesem Zeitpunkt erarbeitet hatte. In diesem Online-Magazin veröffentliche ich nun ein bis zweimal im Monat Fachartikel rund um Social Media. Mein Fokus liegt dabei auf Social Media Tools. Da wir im Team arbeiten und jeder seine eigenen Social Media-Kanäle bedient, erreichen wir mit unseren Artikeln ein viel größeres Publikum.

 

Auf Veranstaltungen der Branche gehen

Am Anfang viel es mir schwer als Nobody auf Branchen-Events, wie den Twittwoch Rhein-Main oder zum Social Media Club Frankfurt, zu gehen. Durch kontinuierliches Netzwerken und in Kontakt bleiben, hat sich ein feines Netzwerk gebildet, das stetig weiterwächst. Inzwischen kennt man sich einfach und vor allen Dingen, man gehört dazu.

 

Live Twittern

Seit ich Twitter für mich entdeckt habe und ich war anfangs durchaus sehr skeptisch, twittere ich regelmäßig von den Veranstaltungen, die ich besuche. Die Sichtbarkeit, die man sich allein während der Veranstaltung erarbeitet, ist wunderbar. Man nimmt nicht nur Abwesende mit auf die Veranstaltung. Live zu twittern ist auch ein idealer Türöffner für Gespräche während und nach der Veranstaltung. Vor einiger Zeit habe ich einmal aufgeschrieben, welche Vorteile es für die Online-Reputation hat, von Veranstaltungen live zu twittern.

 

Mich in virtuelle Gespräche einbringen

Ab und an versuche ich, mich in virtuelle Gespräche, sei es auf Twitter oder in Facebook-Gruppen, einzubringen. Da dies aber sehr zeitintensiv ist, fällt es doch oft flach. Hier sehe ich persönlich ein sehr großes Potential, sichtbarer zu werden.

 

Auf gängigen Social Media präsent sein

Als Social Media Managerin sollte ich zumindest eine Ahnung von den einzelnen Netzwerken haben und mir eine Meinung dazu gebildet haben. Präsent auf jeder Plattform zu sein, halte ich für nicht möglich. Mein Credo: Lieber einige gut gepflegte Präsenzen, als viele Karteileichen. Auf Twitter bin ich am aktivsten. Facebook und Xing und seit kurzem auch Instagram versuche ich ebenso regelmäßig zu bespielen, um mich weiter zu positionieren und sichtbarer zu werden.

 

Was kann ich noch tun?

  • Mehr mitdiskutieren in Facebook-Gruppen
  • Gespräche starten und aktiv zu Diskussionen aufrufen
  • In Blogs oder auf Facebook-Seiten aktiver kommentieren
  • Selbstbewusster und offensiver das Gespräch auf Branchentreffen mit anderen Teilnehmern suchen
  • Regelmäßiger bloggen
  • Die eigene Expertise noch deutlicher herausstellen
  • ….

 

Fazit

In Sachen „Sichtbarer werden“ gibt es immer etwas zu tun und man ist nie fertig damit. Ziele, die man sich einmal gesteckt hat, können sich verändert haben oder präziser geworden sein. Auch wenn man sich eine gewisse Reputation bereits erarbeitet hat, muss man präsent bleiben, ansonsten gerät man auch schnell wieder in Vergessenheit.

Die letzten drei Jahre intensives Schreiben und mich fortbilden, netzwerken und in den sozialen Netzwerken präsent sein, haben mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es dauert und manche Früchte kann man erst später ernten, aber es bewegt sich etwas. Ich merke es gerade sehr.

 

Foto: Depositphotos © nature78

 

4 comments

  1. […] #sichtbar – So bringe ich mein Licht zum Strahlen von Juliane Benad (auf Die Maintalerin) […]

  2. Thomas Hoffmann sagt:

    Hallo Juliane,

    über deine „Arbeiten“ bzw. auch „Berufung“ bin ich zufällig gestolpert. Das spricht eindeutig für deine gewünschten Ziele. Ich wünsche dir für die Zukunft alles erdenklich Gute und „viiieeel“ Erfolg.

    Und „Happy Birthday“. =)

    Gruß

    Thomas

  3. Alex L sagt:

    Das freut mich wirklich für dich, dass du den richtigen Weg gehst. Social Media Manager gibt es recht viele, die auch auch eigenes Blog betreiben. Ich kann euer Wissen für mein Social Media nutzen, da ich auch ein bisschen präsent bin, obwohl ich etwas mehr Wert auf das Bloggen an sich lege.

    Ich gebe dir in dem Recht, dass ich sage, es wäre unmöglich auf allen Hochzeiten zu tanzen und ich kann nicht alle 5 meinerseits genutzten Social Networks gleichermassen und schon gar nicht täglich bedienen. Auf G+ bin ich mehr als bei Facebook aktiv und vielleicht soll ich mich darauf konzentrieren und das Ganze etwas nach vorne schubsen. Immerhin habe ich auf Google Plus ein kleines privates Blogger-Netzwerk, in welchem die Mitglieder sich austauschen, eigene Posts und das Wissen miteinander teilen.

    Sichtbar werden, will ich auch noch wesentlich mehr und ich musste mich auch mal googeln, um zu sichten, was denn die Haupt-Suchmaschine den Besuchern alles über mich verraten kann. Da stehen bereits allerhand Infos, die zu meinen Projekten führen. Auch muss ich noch mehr im eigenen Portfolio aufräumen und Schluss mit dem Herumspielen. Ich stellte oft etwas um, weil es erforderlich war. Doch aus der jetzigen Sicht muss ich erstens an der Reichweite und der Sichtbarkeit arbeiten und noch produktiver werden 🙂 Ja, ist allerhand zu tun und es ist wie gehabt!

  4. Holger Nieß sagt:

    Hallo Juliane,

    gerade jetzt, wo Social Media auch bei Google immer weiter an Relevanz hinsichtlich des Rankings gewinnt, dürften deine Themen immer interessanter werden. Ich freue mich auf mehr Artikel von dir.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.