Archive for 27. April 2015

Das Facebook Page Plugin im Blog einbauen

Update vom 10. März 2016: Das LG Düsseldorf hat den Like-Button und Social-Plugins für rechtswidrig erklärt. Du solltest deshalb nach momentanem Stand das Facebook Page Plugin nicht auf deiner Website / deinem Blog einbauen. Prüfe ebenso, ob du die 2-Klick-Lösung bei den Social-Sharing-Buttons verwendest. Mehr Informationen liefert der Artikel von Rechtsanwalt Schwenke auf www.allfacebook.de.

Wie es auch ohne Social-Plugins funktioniert, hat Annette Schwindt von schwindt-pr in diesem Artikel beschrieben.

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Die Facebook Like Box hat ab Juni 2015 ausgedient. Es gibt allerdings etwas Neues: das Facebook Page Plugin. Du kannst es schon heute in deinen Blog einbauen und nutzen. Du weißt nicht, wie du es in deinen Blog oder deine Website einbauen kannst?

In meinem heutigen Blogartikel möchte ich euch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einbau des Facebook Page Plugins geben. Es ist wichtig dein Blog oder deine Website mit den einzelnen Social-Media-Kanälen richtig zu vernetzen. Du nutzt WordPress für dein Blog oder deine Website? Dann bist du hier richtig! » Read more

Blogger schenken Lesefreude (Blogparade)

Blogger-schenken-Lesefreude-2015Im letzten Jahr war ich bereits bei der Aktion Blogger schenken Lesefreude mit Judith Winters Thriller „Siebenschön“ dabei und für mich stand ziemlich schnell fest, dass ich dieses Jahr ebenfalls an dieser Aktion teilnehmen werde. Gestern habe ich mich nun auch endlich offiziell angemeldet.

Im Vorfeld haben die Initiatorinnen zu einer Blogparade aufgerufen, in der wir über unsere Erlebnisse mit Blogger schenken Lesefreude schreiben können. Das ist doch ein guter Anlass, euch meinen lieben Leserinnen und Lesern schon einmal mitzuteilen, dass es ab dem 23. April wieder einmal Lesevergnügen bei mir zu gewinnen gibt.

Welche Erlebnisse hatte ich nun mit Blogger schenken Lesefreude im letzten Jahr?

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Im Zoo mit Sascha Lobo (Gastbeitrag)

Heute freue ich mich, einen zweiten Gastbeitrag auf meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Diana Jordan kenne ich über das Studium zum Social Media Manager. Inzwischen haben wir uns schon einige Male auf regionalen Netzwerkveranstaltungen getroffen. Diana berichtet über ihren Besuch der ersten Netzwerkveranstaltung des Frankfurter Presseclubs (FPC):

Exotische Location, außergewöhnlicher Referent: Der Frankfurter Presseclub (FPC) hat am 31. März 2015 zur ersten Netzwerkveranstaltung im Exotarium des Frankfurter Zoos mit Sascha Lobo eingeladen. Er hat mich beeindruckt – denn entweder beantwortete er Fragen direkt gar nicht oder er holte mit seiner Antwort weit aus, so dass mir die Vielschichtigkeit der Problematik erst bewusst wurde.

Printmedien und Digitales

Die Presseleute wollten natürlich als erstes von Sascha Lobo wissen, wie es seiner Meinung nach mit den Printmedien nun weitergeht. Aber er weiß es nicht. Hat nur eine Vermutung. Sein Schwerpunkt ist Digitales. (…) Dazu hält er Vorträge, die entweder extrem teuer oder kostenlos sind: Er erklärt das Internet. Mit zwei bezahlten Vorträgen im Monat kann er sich auf diese Weise komplett finanzieren. Die restliche Zeit macht er, was er will. (…)

Sascha-Lobo-beim-Frankfurter-Presseclub

© Diana Jordan

Was Printmedien angeht: Auf seinem Nachttisch türmen sich 24 im Prozess des Lesens befindliche Bücher – von Autoren wie Thomas Melle, Adorno oder Bertrand Russell. (…) Ein gedrucktes Buch mahnt ihn an, gelesen zu werden. Es ist ein naheliegendes Medium. Buchstäblich. Denn Digitales lässt sich schneller wegklicken und wird dann vergessen. (…)

Aber was passiert nun mit den Zeitungen? Die Realität verhält sich oft widerborstig anders als er denkt, so Lobo. Zeitungsabonnements gehören nicht mehr zwingend zu einem Haushalt. Er wisse aber zu wenig über die gedruckten Zeitungen. Das Internet hat etwas mit dem Zeitungssterben zu tun. Aber das sei jetzt nicht DIE Expertenmeinung, gibt er zu. (…)

Bei der Frage, ob journalistische Arbeit im Internet bezahlt werden sollte, ist das Problem für ihn nicht klar: Gibt es ein Journalismusproblem oder ein Refinanzierungsproblem? Momentan sprechen Journalisten über ein Refinanzierungsproblem, nicht die Refinanzierer über ein Journalismusproblem. (…)

Wenn Lobo Milliardär wäre, würde er als Hobby eine Tageszeitung herausgeben. Für einen Tag war er bereits Chefredakteur: Bei der „Rheinzeitung“ in Koblenz 2010. Am nächsten Morgen haben ihn alle Menschen, die er auf dem Weg von seinem Hotel zum Koblenzer Bahnhof getroffen hat, erkannt und dazu angesprochen. Überrascht hat ihn das. Aber es hat ihm gleichzeitig vor Augen geführt, dass man nur das, was im eigenen Umfeld passiert, für normal hält. Andere Lebenswirklichkeiten klammert man oft aus. (…)

Sascha-Lobo-im-Exotarium-im-Frankfurter-Zoo

© Diana Jordan

Trollt Sascha Lobo?

Ja, er trollt, sagt er. Auf den meisten Plattformen, zum Beispiel durch Selbstüberhöhung. Wir haben seiner Meinung nach alle einen Trollanteil, sind nicht immer sachlich, sondern manchmal auch genervt – versehentlich oder absichtlich. (…) Am Internet ist vieles gut, trotzdem läuft etwas schief mit dem Internet. Nur weil das Internet gerade gut zu mir ist, heißt das nicht, dass das Internet immer gut ist. Durch das Internet ist eine Teilhabe und Verteilung möglich, auch Wissensteilung. (…) Dabei bleibt Anonymität im Internet ein Grundrecht. Sie ist die Gewährleistung dafür, dass man dort bestimmte Dinge überhaupt aussprechen darf. Damit sind nicht Hetze und Beschimpfungen gemeint, sondern sehr persönliche oder private Dinge. Weniger die Anonymität im Netz mache ihm Sorge, sondern was die Leute sich trauen unter Klarnamen zu veröffentlichen – meint Sascha Lobo – angelehnt an einen Tweet („Nicht die Anonymität, sondern der ansteigende Grad der nicht-anonymen Hass-Kommentare und Mails, von Sarrazin bis Grass, ist beunruhigend.“) des verstorbenen FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher.

Man stelle sich vor, Opfer, die bedrängt und beleidigt werden, sind über ihre Klarnamen und Adressen von den Tätern auffindbar. Wichtige Dinge würden im Internet nicht gefragt, müsste die Frage mit Klarnamen gestellt werden. (…) Sascha Lobo hat sich hierzu auch in seinem Beitrag Keine Anonymität ist auch keine Lösung in der FAZ Gedanken macht. Lesenswert!

Netzwerken mit dem FPK

#fpcnetz ist der Hashtag für das neue Netzwerk des Frankfurter Presseclubs (FPK). Man will sich verbreitern, verjüngen und mehr netzwerken, erklärte Gerhard Kneier, Vize-Präsident des FPK in seiner Begrüßung vor einer Twitterwall neben den Pinguinen im Exotarium. Zu diesem Zweck haben sich die Presseclubler „coole Themen“ mit den passenden Locations überlegt, zu denen künftig öfter einladen wird. Eine sehr gute Idee. Ich werde dann auch wieder mit dabei sein. Allerdings mit dem Vorsatz, mehr für mein persönliches Netzwerk zu tun.

Pfau-im-Franfurter-Zoo-Sascha-Lobo-im-Exotarium

© Diana Jordan

 

Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Zoos Frankfurt, hat diese erste Veranstaltung im Exotarium eröffnet. Er ist unter anderem stolz darauf, dass die Zucht von Tintenfischen nur im Frankfurter Zoo gelingt. Obendrein hat er uns glaubhaft versichert, dass die Zootiere nachts in ihren Käfigen bleiben. Wir könnten unseren Heimweg durch den nächtlichen Zoo ganz unbesorgt antreten.

 

Es stimmte. Außer einem Pfau waren alle Tiere in ihren Gehegen. Mich hat im Dunklen das laute Gebrüll der Seelöwen bis zum Drehkreuz begleitet. Huh.

 

Über die Autorin

Ich bin Diana Jordan, Kommunikationsberaterin in einem Finanzdienstleistungsunternehmen, begeisterte Social Media Management-ILS-Fernstudentin, Kuchen- und Schokoladeesserin. Die Maintalerin habe ich im Rahmen meines Studiums online kennengelernt. Seither treffen wir uns gelegentlich bei offline-Veranstaltungen rund um Social Media. Diesmal hat sie mich gebeten, einen Gast-Blog über die FPC-Netzwerkverstaltung zu schreiben, weil sie selbst leider nicht teilnehmen konnte. Kontakt: Xing