Social-Media-Sprechstunde-Main-Kinzig-HanauIn der letzten Social Media Sprechstunde war Facebook wieder das Thema Nr. 1. Ich hatte einen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu Gast.

Der Standort des ambulanten Hospizdienstes in Hanau ist noch neu und deshalb wenig bekannt. Grund also, sich auch einmal Gedanken darüber zu machen, ob man mithilfe von Facebook auf sich aufmerksam machen kann.

Viele wissen gar nicht, dass es ambulante Kinder- und Jugendhospize gibt. Viele denken im Rhein-Main-Gebiet bei Sterbebegleitung von Kindern und Jugendlichen an das Hospiz Bärenherz in Wiesbaden. Für betroffene Familien ist es aber auch möglich, ihr lebensverkürzt erkranktes Kind zu Hause zu betreuen und auf seinem Weg in den Tod mithilfe des ambulanten Dienstes zu begleiten. Mein Gast hat gerade die Fortbildung abgeschlossen und wird demnächst sein erstes Kind betreuen. Ein hoch emotionales Thema, noch keine Sprechstunde hat mich im Nachgang so berührt wie diese.

Wie kann man auf den ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Dienst in den sozialen Medien aufmerksam machen?

Eine Facebook-Seite für die externe Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Das Besondere beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst ist, dass sie sich nicht direkt an die betroffenen Familien wenden dürfen. Grundvoraussetzung den ambulanten Hospizdienst in Anspruch nehmen zu können, ist, dass das Kind lebensverkürzend erkrankt ist und dass die Eltern akzeptiert haben, dass ihr Kind sterben wird. Die Eltern müssen aktiv mit der Bitte um Sterbebegleitung an den Hospizdienst herantreten.

Es besteht also eine gewisse Schwierigkeit, gerade die Betroffenen auf sich aufmerksam zu machen und sie dann zur Kontaktaufnahme zu animieren. Eine Idee war deshalb neben der „normalen“ Öffentlichkeitsarbeit auch das soziale Netzwerk Facebook zu nutzen.

Da mein Gast bisher selbst noch nicht bei Facebook angemeldet ist, haben wir erst einmal über ganz grundsätzliche Facebook-Dinge gesprochen. Wie melde ich mich an? Wo kann ich einstellen, wer was sehen kann? Profil oder Seite? Wer sich bisher noch gar nicht oder wenig mit Facebook beschäftigt hat, hat erst einmal ganz grundsätzliche Fragen.

Danach haben wir auch schon ein bisschen darüber gesprochen, was man und wie man auf Facebook posten sollte. Da mein Gast sehr wahrscheinlich nicht selbst die Seite betreuen wird, wird er die Idee nun erst einmal weitertragen und dann werden wir uns gegegebenfalls wieder treffen und gemeinsam die nächsten konkreten Schritte besprechen.

Eine Facebook-Gruppe für die interne Kommunikation

Der ambulante Dienst des Kinder- und Jugendhospizes e.V. hat seinen Hauptsitz in Olpe. Von hier aus wird auch der Webauftritt gesteuert. Auf ganz Deutschland verteilt, gibt es ca. 40 ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste. Sofern viele Ehrenamtler aus den einzelnen Standorten bei Facebook angemeldet sind, gäbe es die Möglichkeit eine geschlossene Facebook-Gruppe für den Austausch untereinander zu ermöglichen. Das ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn es bisher noch keine andere Lösung gibt (bis auf den E-Mail-Verteiler, aber das ist ja eher Information, nicht Austausch) und der Großteil der Ehrenamtler sich auf Facebook austauschen möchte.

Facebook hat grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten für Gruppen. Es gibt offene Gruppen, geschlossene Gruppen und geheime Gruppen. Offene Gruppen sind öffentlich, das heißt, alles was dort geschrieben wird, ist auch für Nicht-Mitglieder lesbar. Bei den geschlossenen Gruppen muss man eine Beitrittanfrage stellen. Diese wird dann von einem der Administratoren der Gruppe freigeschaltet oder abgelehnt. Ich empfehle immer, mehrere Administratoren zu benennen. Denn man kann sich die Arbeit teilen, aber es kann auch nicht einer plötzlich entscheiden, die Gruppe z.B. zu löschen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Facebook-Seiten.

Geheime Gruppen sind nicht sichtbare Gruppen. Sie sind also über die Facebook-Suche nicht auffindbar. Nur auf Einladung kann man zu ihr stoßen. Hat man einmal entschieden, die Gruppe auf geheim zu stellen, ist dieses nicht mehr umkehrbar. Man sollte sich also vorher Gedanken darüber machen und dies gegebenenfalls auch mit den anderen Gruppenmitgliedern diskutieren.

Facebook war also wieder das Thema der Social Media Sprechstunde. Neben Facebook-Seiten ging es dieses Mal auch um Facebook-Gruppen.

Ich freue mich auf die nächsten Sprechstunden am 17. März 2015 oder am 21. April 2015. Es sind noch Plätze frei. Um Voranmeldung wird gebeten.

Juliane Benad

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