Was ist eigentlich Twitter?

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Demnächst werde ich das Twitter-Verhalten einer Person aus dem öffentlichen Leben analysieren und meine Ergebnisse hier auf dem Blog vorstellen. Bevor ich mich aber verschiedenster Twitter-Werkzeuge bediene, um zu analysieren wie diese Person twittert, werde ich euch das soziale Medium „Twitter“ in diesem Blogpost vorstellen. Auch wenn die meisten sicherlich schon von Twitter in den Medien gehört haben, stellt sich doch immer wieder die Frage.

Twitter? Was ist das eigentlich?

Twitter ist ein soziales Netzwerk und gehört zu den Kurznachrichtendiensten. Man kann sich kostenfrei anmelden und fortan Kurznachrichten ähnlich einer SMS in die Welt schicken. Die Nachrichten dürfen maximal 140 Zeichen lang sein. Man sollte jedoch bedenken, dass sie öffentlich sind und deshalb nicht gedankenlos alles in die Welt hinaus twittern. Tweets, so werden die Nachrichten genannt, sind auch für Nicht-Twitterer einsehbar. Wenn ihr möchtet, probiert es einfach einmal aus und sucht meinen Twitteraccount über eine Suchmaschine eurer Wahl.

Viele stehen diesem Medium skeptisch gegenüber. Brauche ich das? Wie kann man in 140 Zeichen gut kommunizieren? Ich selbst hatte vor gut anderthalb Jahren genau diesen Standpunkt. Ich habe es hier in einem Gastbeitrag auf dem Blog Minsworld von Jasmin Jodlauk auch beschrieben.

Aber doch. Es funktioniert und es macht Spaß. In der Kürze liegt die Würze.

Wie funktioniert Twitter?

Nachdem man sich bei Twitter angemeldet hat, hat man zum einen die Möglichkeit eigene Tweets zu versenden oder anderen Twitterern zu folgen und somit deren Tweets zu lesen.

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Über die Suche oben rechts kann man nach Personen, Organisationen oder Hashtags suchen. Man bekommt dann eine Trefferliste angezeigt. Ich folge zur Zeit 365 Personen. Eine ganze Menge. Wie will man da den Überblick behalten? Hierfür kann man sich ganz einfach Listen anlegen. So habe ich z.B. eine Liste für Social Media, für Recht, für News und Verlage, für Frankfurt und Umgebung usw.

Direkt unter den Angaben zum eigenen Account auf der linken Seite findet man das Feld, in das man seinen Tweet schreiben kann. Die Zeichen werden rückwärts heruntergezählt, so dass man sehen kann, wie viele noch übrig sind. Idealerweise verfasst man seine Botschaft in 120 Zeichen und versieht sie mit einem Link. Twitter kann man also nutzen, um z.B. auf seine eigenen Blog-Beiträge aufmerksam zu machen, aber auch um auf andere interessante Artikel, Videos oder Präsentationen hinzuweisen. Sofern man auf fremde Inhalte aufmerksam macht, schreibt man in den Tweet noch den Namen des Verfassers und versieht ihn mit einem @-Zeichen.

Dieser bekommt dann auch eine Mitteilung, dass man ihn in einem Tweet erwähnt hat. So geht man nicht nur „politisch“ korrekt vor und erwähnt den Urheber, sondern macht auch gleich noch auf sich selbst aufmerksam.

Damit die Tweets bei einem Retweet (Weiterteilen eines Tweets) noch mit einer persönlichen Note versehen werden können, schöpft man nach Möglichkeit nicht die 140 Zeichen aus, sondern versucht, sich auf die oben genannten 120 Zeichen zu beschränken.

Wie kommuniziert man auf Twitter?

Die Mischung macht’s. Und auch hier gilt die Social-Media-Devise: Social Media sind keine Einbahnstraße.

Neben dem Verteilen von eigenen Inhalten, also zum Beispiel dem Bewerben von neuen Beiträgen auf dem Blog sollte man lesenswerte Inhalte anderer weiterverbreiten. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass man versuchen sollte, jeden Tag eine Person zu retweeten um seinen eigenen Interaktionskreis zu erhöhen.

Und da war doch auch noch was mit Kommunikation? Genau! Man kann nämlich auch gut mit anderen ins Gespräch kommen: auf Tweets antworten, diskutieren, andere mit in den Dialog einladen. All das funktioniert! Unglaublich! In 140 Zeichen.

Auch wenn hinter meinem Twitteraccount die Privatperson Juliane Benad steht und ich kein Unternehmen hier vertrete, twittere ich in einem beruflichen Kontext. Vorrangig sind es Social-Media-Themen, die ich teile oder über die ich mit anderen im Austausch stehe. Für die private Kommunikation nutze ich andere Medien.

Und nun ihr meine lieben Blogleser und Leserinnen. Seid ihr bei Twitter aktiv? (Ver-)Folgen wir uns schon? Oder zieht ihr andere soziale Netzwerke vor? Ich freue mich auf eure Antworten.

 

3 comments

  1. Ralph sagt:

    Hallo Juliane,

    Dein Artikel über #Twitter finde ich sehr gelungen.

    Jetzt wünsche ich Dir sonnige Grüße, Ralph

    P.S.: Hast Du auch schon das neue Twitter Design — http://www.webpixelkonsum.de/2014/04/23/twitter-design-was-verandert-sich-bei-dem-neuen-design-von-twitter?

    • Juliane Benad sagt:

      Lieber Ralph, vielen Dank für dein Feedback! Das neue Twitter-Design ist ja nun für alle da. Ich habe allerdings das Knöpfchen noch nicht gedrückt, dass ich es jetzt auch haben möchte. Vielleicht nehme ich es mir für morgen vor.
      Bisher bin ich noch nicht so begeistert, aber wenn man sich erst einmal an die gänzlich andere Optik gewöhnt hat, wird es auch Spaß machen. Das mit den hervorgehobenen Tweets hört sich gut an.

      • Ralph sagt:

        Hallo Juliane,

        da ich Twitter vorwiegend mobil nutze, bekomme ich von dem neuen Design wenig mit. Sollte ich Twitter doch einmal am Rechner nutzen, dann mit Tweetdeck.

        Sonnige Grüße, Ralph

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