Demnächst werde ich das Twitter-Verhalten einer Person aus dem öffentlichen Leben analysieren und meine Ergebnisse hier auf dem Blog vorstellen. Bevor ich mich aber verschiedenster Twitter-Werkzeuge bediene, um zu analysieren wie diese Person twittert, möchte ich dir das soziale Medium „Twitter“ in diesem Blogpost vorstellen. Auch wenn du sicherlich schon von Twitter in den Medien gehört hast, stellt sich doch immer wieder die Frage:

Twitter? Was ist das eigentlich?

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst. Du kannst dich kostenfrei anmelden und fortan Kurznachrichten ähnlich einer SMS in die Welt schicken. Die Nachrichten dürfen maximal 140 Zeichen lang sein. Du solltest jedoch bedenken, dass deine Tweets öffentlich sind und deshalb solltest du nicht gedankenlos alles in die Welt hinaus twittern. Tweets, so werden die Nachrichten genannt, sind auch für Nicht-Twitterer einsehbar (es sei denn, du hast deinen Twitter-Kanal auf „privat“ gestellt, was aber eigentlich keinen Sinn macht). Wenn du möchtest, probiere es einfach einmal aus und suche meinen Twitteraccount über eine Suchmaschine deiner Wahl.

Viele stehen Twitter skeptisch gegenüber. Brauche ich das? Wie kann ich in 140 Zeichen gut kommunizieren? Ich selbst hatte vor gut anderthalb Jahren vor mehr als drei Jahren genau diesen Standpunkt. Ich habe es hier in einem Gastbeitrag auf dem Blog Minsworld von Jasmin Jodlauk auch beschrieben.

Aber doch. Es funktioniert und es macht Spaß. In der Kürze liegt die Würze.

Wie funktioniert Twitter?

Nachdem du dich bei Twitter angemeldet hast, hast du zum einen die Möglichkeit eigene Tweets zu versenden oder anderen Twitterern zu folgen und somit deren Tweets zu lesen.

 

Twitter-Oberfläche

Über die Suche oben rechts kannst du nach Personen, Organisationen oder Hashtags suchen. Du bekommst dann eine Trefferliste angezeigt. Ich folge zur Zeit 365 1.050 Personen. Eine ganze Menge. Wie will man da den Überblick behalten? Hierfür kannst du dir ganz einfach Listen anlegen. So habe ich z.B. eine Liste für Social Media, für Recht, für News und Verlage, für Frankfurt und Umgebung usw.

Direkt neben den Angaben zum eigenen Account auf der linken Seite findest du das Feld, in das du deinen Tweet schreiben kannst. Die Zeichen werden rückwärts heruntergezählt, so dass du sehen kannst, wie viele Zeichen noch übrig sind. Idealerweise verfasst du deine Botschaft in 120 Zeichen und versiehst sie mit einem Link. Twitter kannst du also nutzen, um z.B. auf deine eigenen Blog-Beiträge aufmerksam zu machen, aber auch um auf andere interessante Artikel, Videos oder Präsentationen hinzuweisen. Sofern du auf fremde Inhalte aufmerksam machst, schreibe in den Tweet noch den Namen des Verfassers und versehe ihn mit einem @-Zeichen.

Der getaggte Twitterer bekommt dann auch eine Mitteilung, dass du ihn in einem Tweet erwähnt hast. So geht man nicht nur „politisch“ korrekt vor und erwähnt den Urheber, sondern macht auch gleich noch auf sich selbst aufmerksam.

Damit die Tweets bei einem Retweet (Weiterteilen eines Tweets) noch mit einer persönlichen Note versehen werden können, schöpft man nach Möglichkeit nicht die 140 Zeichen aus, sondern versucht, sich auf die oben genannten 120 Zeichen zu beschränken. Da es inzwischen die „Zitiere-Funktion“ gibt, musst du hier nicht mehr so streng sein. Auch wenn dein Tweet die vollen 140 Zeichen umfasst, kannst du dem zitierten Tweet deine persönliche Note geben.

Wie kommunizierst du am besten auf Twitter?

Die Mischung macht’s. Und auch hier gilt die Social-Media-Devise: Social Media sind keine Einbahnstraße.

Neben dem Verteilen von eigenen Inhalten, also zum Beispiel dem Bewerben von neuen Beiträgen auf dem Blog solltest du lesenswerte Inhalte anderer weiterverbreiten. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass man versuchen sollte, jeden Tag eine Person zu retweeten, um seinen eigenen Interaktionskreis zu erhöhen.

Und da war doch auch noch was mit Kommunikation? Genau! Man kann nämlich auch gut mit anderen ins Gespräch kommen: auf Tweets antworten, diskutieren, andere mit in den Dialog einladen. All das funktioniert! Unglaublich! In 140 Zeichen.

Auch wenn hinter meinem Twitteraccount die Privatperson Juliane Benad steht und ich kein Unternehmen hier vertrete, twittere ich in einem beruflichen Kontext. Vorrangig sind es Social-Media-Themen, die ich teile oder über die ich mit anderen im Austausch stehe. Auch das hat sich mit der Zeit gewandelt: Meinen Twitter-Kanal nutze ich heute beruflich zum Netzwerken, Positionieren, zur Akquise, zurm Austausch. Für die private Kommunikation nutze ich nach wie vor andere Medien.

Bist du auf Twitter aktiv? (Ver-)Folgen wir uns schon? Oder ziehst du andere soziale Netzwerke vor? Ich freue mich auf deine Antwort.

Dieser Beitrag wurde im August 2017 aktualisiert.

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Juliane Benad

Hallo, ich bin Juliane und ich schreibe hier über den Einsatz von Social Media für dein Business. Du findest mich u.a. auch auf Twitter, Facebook, Instagram, und Xing.

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